22.
EUREGIO-Schach-Turnier in Ibbenbüren am 8. April 2011
Mit
großem Aufwand veranstaltete die Hauptschule am Aasee in der Kreissporthalle in
Ibbenbüren das 22. Euregio-Schachturnier. Der Großteil der 72 teilnehmenden
Schulen kam aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Aber auch aus weiteren
Bundesländern waren viele Hauptschulen der Einladung der Schule am Aasee
gefolgt. Mit der Rauchbeinschule in Schwäbisch-Gmünd spielte in diesem Jahr
die beste süddeutsche Hauptschule beim Kampf um die deutsche
Haupt-Meisterschaft mit.
In
der Zeit von 10 bis 15 Uhr kämpften 114 Mannschaften in 14 festen Spielgruppen
um den Sieg. Sie bewiesen damit, dass an vielen Hauptschulen begeistert Schach
gespielt wird, auch wenn sich nur wenige trauen, an den Wettkämpfen auf Kreis-
und Bezirksebene teilzunehmen.
Dank
der Unterstützung durch die Euregio konnte Turnierleiter Bruno Kreimeyer im
Sinne des Breitensports allen 510 Teilnehmern eine gravierte Medaille überreichen.
Es ist ihm ein großes Anliegen, dass nicht - wie so oft - nur die
Sieger-Mannschaften mit einem Pokal nach Hause fahren und die Leistungsschwächeren
am Ende mit leeren Händen dastehen. Seiner Meinung nach brauchen gerade sie
jedoch die Anerkennung als Ansporn zum Weiterspielen - auch im Verein - viel nötiger
als die schon Erfolgreichen.
In
der Gruppe A spielten die besten Hauptschulen um den Titel der besten
Hauptschul-Mannschaft des Turniers. Es siegte das Top-Team der gastgebenden
Schule am Aasee, gefolgt von Bochum, Stadtlohn, Welver, Uedem, Schwäbisch-Gmünd,
Krefeld und Dortmund.
Im
Kampf um den Titel des besten Einzelspielers des Turniers siegte Raphael van
Weegen (Uedem) vor Dominik Kellmann (Ibbenbüren). Den Titel der besten
Einzelspielerin erkämpfte sich Karolina Spetter (Ibbenbüren) vor Lea Fanger
(Welver).
Eine wahrhaft
internationale Atmosphäre herrschte in den Gruppe EC, in der um den Euregio-Cup
gespielt wurde. In
ihr trafen die spielstarken Teams aus Frankfurt, Hiddenhausen, Dorsten-Wulfen
und Hasbergen auf die besten holländischen
Mannschaften aus Hengelo,
Enschede, Hardenberg und Deventer. Den Euregio-Cup gewann das Etty
Hillesum Lyceum in Deventer vor der
Hauptrealschule am Roten Berg in Hasbergen.
In
den B-Gruppen hatten die etwas schwächeren Spieler die Gelegenheit, gegen
gleich starke Gegner ihre Spielstärke zu überprüfen und zu verbessern. In den
C-Gruppen blieben die Anfänger unter sich. So konnten auch sie zu ersten
Erfolgserlebnissen kommen und zum Weitermachen motiviert werden.
In
der Gruppe M bewiesen die Mädchen, dass Schach nicht nur ein Sport für Jungen
ist. Es siegte die Mädchen aus Saerbeck vor den Mädchen aus Hiddenhausen, Lünen,
Gütersloh, Welver, Vreden und Ibbenbüren. Den Titel der besten Mädchen-Hauptschul-Mannschaft
erkämpfte sich die Hauptschule Welver.
Das
größte Kontingent mit guten Mannschaften in allen Altersklassen stellte
wiederum die Hauptschule Welver mit ihrem Trainer Martin Zemella.
Bei
den wochenlangen Vorbereitungen und der Durchführung dieser
Mammut-Veranstaltung stand den beiden Turnierleitern Bruno Kreimeyer und
Christoph Rasper ein eingespieltes Team aus den ehemaligen Aaseeschülern Tino
Eming, Klaus Bergmann, Michael Szudra und Thomas Kreimeyer und vielen anderen
zur Seite.